Harz mit Hund

Harz mit Hund

Mystische Wälder, der Brocken und mittelalterliche Städte

Über die Region

Harz

Dichte Fichtenwälder, mittelalterliche Fachwerkstädte und der legendäre Brocken. Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge und ein Ganzjahres-Reiseziel für Hundehalter. Mit der historischen Schmalspurbahn könnt ihr dampfbetrieben zum Brocken fahren (Hunde zum halben Preis). In Wildemann gibt es sogar einen eingezäunten Hundefreilaufwald. Die Okertalsperre und die Oberharzer Teiche bieten Badestellen für Vierbeiner. Und nach einer Wanderung durch den Nationalpark bummelt ihr durch die UNESCO-Welterbe-Altstadt von Quedlinburg oder die bunte Fachwerkstadt Wernigerode.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie komme ich mit Hund auf den Brocken?
Der beliebteste Aufstieg ist der Goetheweg ab Torfhaus (8 km einfach, ca. 2,5 Stunden). Der Weg ist breit und gut begehbar, euer Hund muss im Nationalpark aber an der Leine bleiben. Eine Alternative ist der Heinrich-Heine-Weg ab Ilsenburg (12 km, anspruchsvoller, dafür durch das romantische Ilsetal). Oben auf dem Brocken (1.141 m) gibt es ein Restaurant mit Aussenterrasse, wo Hunde willkommen sind. Für den Rückweg könnt ihr die Brockenbahn nehmen und euch die Beine sparen. Tipp: An klaren Tagen reicht die Sicht über 100 km, bei Nebel ist es oben aber empfindlich kalt, auch im Sommer.
Dürfen Hunde in die Harzer Schmalspurbahn?
Ja, die Brockenbahn nimmt Hunde mit. Kleine Hunde in einer Tasche oder Box fahren kostenlos, grössere Hunde zahlen den halben Fahrpreis (Kindertarif, ca. 25 Euro für die Brockenstrecke). Die Fahrt ab Wernigerode dauert ca. 1,5 Stunden durch dichten Wald bis auf den Gipfel. Euer Hund muss angeleint sein und sollte mit dem Dampflok-Geräusch klarkommen. Auch die Selketalbahn und die Harzquerbahn nehmen Hunde mit. Tipp: Die erste Bahn morgens (8:55 ab Wernigerode) ist am leersten, nehmt den Rückweg dann zu Fuss bergab.
Wo können Hunde im Harz baden?
Die Okertalsperre hat mehrere frei zugängliche Badestellen entlang des 18 km langen Rundwegs, besonders schön ist die Stelle am Romkerhaller Wasserfall. Die Oberharzer Teiche (historische Stauteiche bei Clausthal-Zellerfeld) bieten ruhige Hundebadestellen. Der Ziegenberger Teich bei St. Andreasberg hat flache Einstiege. Am Elbingeröder Naturbad gibt es einen eigenen Hundebadebereich. Im Oderteich bei Braunlage (höchstgelegene Talsperre Norddeutschlands) dürfen Hunde ebenfalls ins Wasser. Tipp: Die Oberharzer Teiche sind ein UNESCO-Welterbe und verbunden durch Wanderwege, perfekt für eine Tagestour mit mehreren Badestopps.
Gilt im Harz Leinenpflicht?
Im Nationalpark Harz müssen Hunde ganzjährig an der Leine bleiben, Verstösse können mit Bussgeldern bis 50.000 Euro geahndet werden. Ausserhalb des Nationalparks gilt in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit (ca. 1. April bis 15. Juli). In den Ortschaften wie Wernigerode, Braunlage und Quedlinburg gilt ganzjährig Leinenpflicht in der Innenstadt. Auf den Fernwanderwegen (Harzer Hexenstieg, Harzer Grenzweg) ausserhalb des Nationalparks dürfen Hunde nach der Brut- und Setzzeit frei laufen.
Gibt es Freilaufflächen für Hunde?
Der Hundefreilaufwald in Wildemann ist ein eingezäuntes Waldstück, in dem Hunde das ganze Jahr über frei laufen dürfen, auch während der Brut- und Setzzeit. In Hahnenklee gibt es ebenfalls eine Hundefreilauffläche am Bocksberg. Ab Mitte Juli (Ende Brut- und Setzzeit) dürfen Hunde auf den meisten Waldwegen ausserhalb des Nationalparks frei laufen, sofern sie abrufbar sind. Tipp: Der Hundewald in Wildemann hat verschiedene Wege durch Mischwald und ist bei jedem Wetter gut begehbar.
Welche Ausflüge lohnen sich mit Hund?
Der Hexentanzplatz in Thale ist mit der Seilbahn erreichbar (Hunde an der Leine kostenlos) und bietet oben einen Tierpark mit Greifvogel-Show, wo Hunde angeleint mit dürfen. Die Rappbodetalsperre hat eine 483 m lange Hängebrücke (Titan-RT), Hunde sind dort erlaubt aber sollten schwindelfrei sein. Ein Bummel durch die UNESCO-Altstadt von Quedlinburg mit über 2.000 Fachwerkhäusern ist wunderschön, viele Cafés haben Hundennäpfe draussen stehen. Die Iberger Tropfsteinhöhle bei Bad Grund ist mit Hund erlaubt (kurze Leine). Wernigerode mit seinem Schloss bietet den Schlossrundgang mit Hund (Gärten ja, Innenräume nein).

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