Ich war inzwischen schon öfter im Allgäu unterwegs und trotzdem überrascht mich die Region immer wieder. Vor allem bei den Seen. Im Allgäu gibt es nicht nur die bekannten Klassiker wie Hopfensee, Forggensee oder Alpsee, sondern über 100 Seen, Weiher und kleinere Gewässer.
Auf den ersten Blick sieht fast alles nach dem perfekten Hundebadespot aus. Berge im Hintergrund, glitzerndes Wasser, schöne Uferwege und man denkt sofort: Perfekt, hier kann der Hund kurz rein und wir laufen danach noch eine entspannte Runde.
Nur darf der Hund eben nicht überall ins Wasser. Gerade die Badebereiche mit Liegewiese, Steg oder Kiosk sind oft genau die Stellen, an denen Hunde nicht baden dürfen.
Damit ihr nicht erst vor Ort suchen müsst, zeige ich euch in diesem Guide, welcher See im Allgäu mit Hund wirklich Sinn macht, wo ihr gute Chancen auf eine entspannte Runde am Wasser mit Badestop habt und welche beliebten Badestellen ich mit Hund eher auslassen würde.
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See im Allgäu mit Hund: Worauf ich bei der Auswahl achte
Wenn ich im Allgäu einen See mit Hund auswähle, schaue ich zuerst: Wollen wir dort vor allem spazieren gehen oder wollen wir dort mit dem Hund wirklich baden? Das ist nämlich meist ein großer Unterschied.
An vielen Seen könnt ihr mit Hund problemlos am Ufer laufen, eine Runde drehen oder euch mit Blick aufs Wasser auf eine Bank setzen. Baden ist für Hunde aber nicht automatisch überall erlaubt. Gerade offizielle Badeplätze, Strandbäder, Liegewiesen, Campingplatz Ufer und Schilf oder Schutzbereiche sind häufig genau die Abschnitte, an denen Hunde nicht ins Wasser dürfen.
Deshalb ist für mich ein guter See im Allgäu mit Hund nicht einfach der See mit dem schönsten Bergblick. Ich entscheide auch nach: Gibt es einen angenehmen Weg am Wasser? Sind die Regeln zum Hundebaden klar? Gibt es freie Uferstellen, an denen Hunde wirklich erlaubt sind? Und ist der Einstieg überhaupt hundetauglich?
Genau danach habe ich die Seen in diesem Guide eingeordnet. Nicht nur nach Panorama, sondern danach, wo es mit Hund wirklich praktisch, erlaubt und entspannt ist.
1. Rottachsee mit Hund: Mein Gesamtsieger im Allgäu
Der Rottachsee im Allgäuer Seenland ist nicht der See mit dem beeindruckendsten Bergpanorama der Region. Wenn ihr diesen ganz dramatischen Postkartenblick sucht, gibt es im Allgäu andere Adressen. Dafür fühlt sich der Rottachsee mit Hund super unkompliziert an. Viel Wiese, viele Bäume, offene Landschaft und genug Platz für eine richtig schöne Gassi Runde.
Der große Vorteil hier ist der Vorsee Bisseroy (ein kleiner Vorbecken-Bereich des Rottachsees). Dort dürfen Hunde offiziell baden!
Auch zum Spazieren gehen eignet sich der Rottachsee mit Hund wunderbar. Die komplette Runde ist ungefähr 14 bis 15 Kilometer lang. Für einen fitten Hund kann das eine tolle Tagestour sein. Im Hochsommer oder mit älterem Hund würde ich aber nicht die ganze Runde erzwingen. Dann lieber ein schönes Stück am Wasser laufen, öfter stehen bleiben und dem Hund Zeit zum Schnüffeln und Abkühlen geben.
Für mich ist der Rottachsee deshalb einer der besten Allrounder im Allgäu. Nicht super geheim und abgelegen, aber dafür wirklich praktisch. Ihr bekommt eine offizielle Bademöglichkeit, viel Landschaft, eine lange Spazieroption und das Gefühl, mit Hund wirklich willkommen zu sein.

2. Grüntensee mit Hund: Bester Rundweg mit Bademöglichkeit
Der Grüntensee ist meine Empfehlung, wenn ihr nicht nur kurz ans Wasser wollt, sondern einen richtigen Ausflug mit Hund plant.
Der Rundweg ist knapp zehn Kilometer lang, weitgehend flach und mit etwa zweieinhalb Stunden reiner Gehzeit gut machbar. Unterwegs bekommt ihr See, Wiesen, kleine Pausenplätze und immer wieder schöne Blicke Richtung Berge.
Am Grüntensee gibt es auch einen ausgewiesenen Hundestrand mit direktem Zugang zum Wasser. Er befindet sich im Bereich des Campingplatzes Camping Grüntensee. Dort dürfen Hunde an einem separaten Strandabschnitt baden und toben. Der Campingplatz ist generell wirklich super hundefreundlich und bietet sogar eine Hundedusche an.
Außerhalb offizieller Badebereiche kann Baden mit Hund auch an anderen freien Uferstellen möglich sein. Aber Achtung: Viele Bereiche sind hier bewachsen, schlecht zugänglich oder sensibel für Natur und Brutvögel. Deshalb ist die Hundebadestelle beim Campingplatz meiner Meinung nach die beste und sicherste Wahl!

3. Forggensee mit Hund: Schönstes Panorama, aber nicht überall erlaubt
Der Forggensee ist landschaftlich schwer zu schlagen. Berge, weite Wasserflächen und die Nähe zu den Königsschlössern machen ihn zu einem der eindrucksvollsten Seen im Allgäu.
Es gibt zwar keinen klassischen, extra abgetrennten Hundestrand. Trotzdem können Hunde an vielen naturbelassenen Uferstellen ans Wasser. Ein Beispiel ist Rieden, genauer der Ortsteil Osterreinen. Dort gibt es mehrere, freie, natürliche Abschnitte am See, an denen Hunde geduldet werden. Am besten parkt ihr dafür auf dem Parkplatz im Tal (Ecke Seeleite) in Rieden-Osterreinen. Von dort aus lauft ihr nur ein paar Minuten über den Forggensee-Rundweg vor an das Ufer. Besonders die etwas versteckteren Kiesbuchten nördlich der Halbinsel Osterreinen, bieten flache Zugänge zum Wasser. Ich persönlich finde solche kleinen Naturbuchten, die man beim Laufen ganz spontan entdeckt, sowieso viel schöner als die vollen Strandbäder.
Ansonsten gilt am Forggensee eine einfache Regel: Macht am besten einen großen Bogen um die voll besetzten Familienbadestrände wie etwa in Füssen-Weidach. Abseits dieser Hauptplätze ist das Ufer an vielen Stellen wunderbar unverbaut und frei zugänglich. Achtet vor Ort trotzdem immer auf die Schilder und spart geschützte Schilfzonen konsequent aus!
Für einen Spaziergang finde ich die Uferstrecke zwischen Waltenhofen und Brunnen richtig schön. Ihr lauft etwa 4 Kilometer am Forggensee entlang, habt immer wieder freie Blicke aufs Wasser und auf die Berge, aber müsst keine riesige Runde einplanen.

abgelegender Kiesstrand am Forggensee
4. Großer Alpsee mit Hund: Wunderschön, aber nicht eindeutig
Der Große Alpsee bei Immenstadt ist für mich einer der Seen, die sofort nach Allgäu aussehen: viel Wasser, grüne Ufer, Berge im Hintergrund und kleine Buchten, die sich deutlich natürlicher anfühlen als ein klassischer Badesee. Obwohl er der größte Natursee des Allgäus ist, fühlt er sich trotzdem irgendwie gemütlich an.
Für Baden mit Hund finde ich die Seeterrasse am südwestlichen Ufer am unkompliziertesten. Dort gibt es einen separaten Badebereich für Personen mit Hund. Der Einstieg ist flach, ihr habt Toiletten und Gastronomie in der Nähe und müsst nicht erst lange suchen, wo der Hund ins Wasser darf.
Auch in Bühl an der Seestraße gibt es einen Hundebadeplatz mit direktem Zugang zum Großen Alpsee. Wenn ihr eher eine natürlichere Stelle sucht, ist das ebenfalls eine gute Option.
Entlang des Alpsee-Rundwegs finden sich außerhalb der bewirtschafteten Badestrände und Naturschutzgebiete Stellen, an denen Hunde ins Wasser können. Achtet dort aber, wie immer auf Schilder und Schutzbereiche.

Großer Alpsee
5. Hopfensee mit Hund
Der Hopfensee ist einer meine liebsten Seen in der Region vor allem, wenn das Spazieren klar wichtiger ist als das Baden. Der Rundweg ist ungefähr 6,9 Kilometer lang, fast eben und bietet immer wieder freie Blicke auf die Allgäuer Berge. Mit Pausen solltet ihr etwa zwei Stunden einplanen.
Besonders praktisch ist, dass ihr den Spaziergang gut mit einem Frühstück, Kaffee oder Abendessen in Hopfen am See verbinden könnt. Hier gibt es ein paar richtig leckere Restaurants. Gleichzeitig ist die Promenade an sonnigen Tagen gut besucht.
Baden mit Hund am Hopfensee: Einen festen, offiziellen Hundestrand gibt es am Hopfensee nicht. Hunde dürfen aber an vielen freien Uferstellen ins Wasser, solange es keine gekennzeichneten Badebereiche, bewirtschafteten Badezonen, Campingplatz-Ufer oder Schilf- und Schutzbereiche sind.
Wir sind deshalb einfach ein Stück am See entlanggelaufen und haben uns dann eine schöne, ruhige Stelle gesucht. Nicht direkt an einem Badebereich, sondern etwas abseits.


Für weitere Touren & Wanderungen im Allgäu mit Hund hilft euch mein Artikel über die schönsten Wanderungen im Allgäu mit Hund bei der Planung.
6. Vilsalpsee mit Hund
Der Vilsalpsee ist streng genommen schon im Tannheimer Tal in Tirol und nicht mehr direkt im Allgäu. Aber wenn ihr rund um Pfronten, Füssen oder im südlichen Allgäu unterwegs seid, ist er als Ausflug einfach zu nah und zu schön, um ihn nicht zu erwähnen.
Tiefblaues Wasser, steile Berge, Wiesen am Ufer und dieses Gefühl, dass man plötzlich in einer ganz anderen Landschaft steht. Baden ist mit Hund grundsätzlich auch hier möglich. Aber bitte nicht direkt an offizielle Badebereiche gehen. Dort sind meist viele Menschen und der Bereich ist nicht für Hunde gedacht. Mit Hund würde ich lieber entlang des Rundwegs nach einer ruhigeren, naturbelassenen Stelle schauen. Natürlich nur dort, wo keine Schilder, Schutzbereiche oder sensible Ufer dagegen sprechen.
Wichtig ist hier aber wieder: Der See liegt im Naturschutzgebiet. Hunde gehören deshalb an die Leine (auch beim Baden) und dürfen nicht einfach überall ans Ufer oder in sensible Bereiche laufen.
Es gibt auch zweit Möglichkeiten am See einzukehren. Direkt am Ufer gibt es das Haubentaucher Bistro und etwas weiter südlich die Vilsalpe. Hunde sind dort auch sehr willkommen, drinnen und draußen.


Vilsalpsee & Bistro Haubentaucher am Vilsalpsee
7. Weißensee bei Füssen mit Hund
Der Weißensee ist für mich einer dieser Seen, die man mit Hund nicht nur zum Baden besuchen sollte. Der See ist schön, aber der eigentliche Reiz liegt für mich in der Runde am Wasser. Besonders die Waldseite hat mir richtig gut gefallen, weil es dort ruhiger und natürlicher wirkt als an den klassischen Badebereichen.
Ihr lauft dort auf einem schmaleren Fußweg am See entlang. Fahrräder sind auf diesem Abschnitt nicht erlaubt, was die Runde mit Hund deutlich entspannter macht. Man muss nicht ständig zur Seite springen oder schauen, ob von hinten jemand kommt. Stattdessen kann der Hund in Ruhe schnüffeln, ihr habt immer wieder kleine Blicke aufs Wasser und zwischendurch findet man ruhigere Stellen am Ufer.
Hunde dürfen am Weißensee grundsätzlich mit an den See. Baden ist an freien Uferstellen möglich, solange dort kein Verbot gilt und ihr keine Schutzbereiche, Schilfbereiche oder offiziellen Badeplätze nutzt. Am Badestrand im Ortsgebiet und an der Badestelle unterhalb der Kirche St. Walburga dürfen Hunde nicht baden.
Die komplette Runde um den Weißensee ist ungefähr 6 Kilometer lang und dauert etwa 1:45 Stunden. Sie ist gut machbar, aber nicht komplett flach. Gerade am Südufer wird der Weg stellenweise wurzeliger und steiniger. Ich würde deshalb feste Schuhe anziehen, besonders wenn es vorher geregnet hat.


Weißensee bei Füssen mit Hund
Regeln für Hunde an Seen im Allgäu: Das müsst ihr wissen
Wenn ihr einen hundefreundlichen See sucht, würde ich im Allgäu immer zwischen zwei Dingen unterscheiden: Spazieren am See und Baden mit Hund. Das klingt erstmal ähnlich, ist vor Ort aber oft ein großer Unterschied.
Spazieren mit Hund ist so gut wie an allen Seen möglich, solange ihr euch an Wege, Leinenregeln und die Beschilderung haltet. Beim Baden kommt es viel stärker auf den genauen Uferabschnitt an. Offizielle Badeplätze, Strandbäder, Liegewiesen, Campingplatzbereiche (es gibt Ausnahmen wie beim Camping Grüntensee) und Schutzzonen sind für Hunde in der Regel tabu. Dort dürfen Hunde nicht ins Wasser, auch wenn der See direkt daneben noch so verlockend aussieht.
Die offizielle Grundlage in Bayern ist der Gemeingebrauch nach Art. 18 des Bayerischen Wassergesetzes. Dort steht, dass oberirdische Gewässer grundsätzlich zum Baden genutzt werden dürfen, aber nur ohne rechtswidrige Nutzung fremder Grundstücke und ohne erhebliche Beeinträchtigung von Ufer, Tierwelt und Pflanzenwelt und außerhalb von Schilf und Röhricht. Behörden können die Nutzung einzelner Gewässerbereiche zusätzlich regeln.
Gerade bei einem Urlaub im Allgäu mit Hund am See sind deshalb die Schilder vor Ort wichtig. Die offizielle Füssen-Seite weist zum Beispiel ausdrücklich darauf hin, dass Hunde nicht im Schilf und Röhricht ins Wasser dürfen, weil diese Uferbereiche empfindliche Lebensräume sind.
Für euch heißt das ganz praktisch: Eine freie Uferstelle kann funktionieren. Ein offizieller Badebereich mit Hundeverbot funktioniert nicht. Und Schutzbereiche sind immer tabu.
Häufige Fragen zum Badesee mit Hund im Allgäu
Welcher See im Allgäu ist mit Hund am besten?
Für mich ist der Rottachsee der beste See im Allgäu mit Hund, wenn ich nur einen nennen müsste. Dort (am Vorsee Bisseroy) dürfen Hunde ganz offiziell baden und toben. Das macht die Planung viel entspannter, weil man nicht erst vor Ort nach einer geduldeten Stelle suchen muss. Dazu kommt die lange Runde um den See, viel Natur, Wiesen, Bäume und genug Platz für einen schönen Tag mit Hund draußen.
Wenn ihr aber den schönsten See mit Bergkulisse sucht, würde ich zum Großen Alpsee oder als besonderen Ausflug zum Vilsalpsee schauen. Wenn ihr eine entspannte Runde mit kleinen Wasserpausen möchtet, finde ich den Weißensee bei Füssen auch richtig schön.
Welche Badeseen im Allgäu ist am hundefreundlichsten?
Wahrscheinlich der Rottachsee. Nicht, weil er der spektakulärste See ist, sondern weil er mit Hund einfach am klarsten funktioniert. Im Ortsteil Bisseroy gibt es einen eigenen 4.200 Quadratmetern großen Hundestrand am Vorsee. Es ist ein extra abgetrennter, großer Hunde-Badebereich. Das ist natürlich sehr praktisch, weil ihr nicht erst irgendwo am Ufer herumrätseln müsst, ob der Hund jetzt rein darf oder nicht.
Auch der Grüntensee ist eine gute Wahl, wenn ihr Baden mit einem richtigen Ausflug verbinden möchtet. Beim Camping Grüntensee gibt es eine Badestelle für Hunde am See und sogar eine Hundedusche. Sehr praktisch, wenn euer Hund nach dem Baden eher aussieht, als hätte er noch kurz das Moor mitgenommen.
Den Forggensee hat zwar keinen klassischen offiziellen Hundestrand, aber an vielen freien, naturbelassenen Uferstellen kann der Hund ans und in das Wasser gehen. Die offiziellen Badeplätze und Strandbäder sind dagegen tabu. Für mich ist der Forggensee deshalb eher ein See für Spaziergang, Aussicht und kleine Wasserpausen, nicht für den klassischen Badetag auf der Liegewiese.
Kann man mit Hund um den Rottachsee laufen?
Ja, der komplette Rundweg ist ungefähr 14 bis 15 Kilometer lang. Er eignet sich für fitte Hunde und sollte an warmen Tagen möglichst früh begonnen werden. Ihr könnt aber auch nur einen Teil des Ufers laufen und den Ausflug mit einer Badepause am Vorsee Bisseroy verbinden. Das ist für ältere Hunde und an Sommertagen oft die bessere Variante.
Was kann man im Allgäu mit Hund unternehmen?
Im Allgäu könnt ihr mit Hund richtig viel machen, ohne dass es direkt stressig werden muss. Besonders schön finde ich leichte Wanderungen, Spaziergänge an Seen, kleine Bergtouren, ruhige Moorwege und Ausflüge zu Orten, bei denen der Hund wirklich entspannt dabei sein kann.
Wenn du konkrete Ideen suchst, findest du hier meinen ausführlichen Guide zu den schönsten Aktivitäten im Allgäu mit Hund.
Was sollte ich für einen Tag am See mit Hund mitnehmen?
Neben Leine, Kotbeuteln und genug Trinkwasser packe ich für einen Tag am See mit Hund immer einen faltbaren Napf (mit genug Trinkwasser!), ein bis zwei Handtücher und eine kleine Hundeapotheke ein. Gerade bei längeren Rundwegen durch Felder oder Wald ist außerdem eine Zeckenzange sinnvoll. Eine leichte Decke für den Hund finde ich am See auch immer praktisch.
Meine liebsten Basics für Ausflüge mit Hund findest du hier in meiner
Unser Fazit: Welcher See im Allgäu mit Hund gewinnt?
Wenn man sich zum ersten Mal mit Seen im Allgäu mit Hund beschäftigt, klingt alles schnell nach ziemlich vielen Regeln. Aber keine Angst, so kompliziert ist es nicht, sobald man grob weiß, worauf man achten muss.
Wenn ihr euch an die genannten Stellen haltet, vor Ort kurz auf die Schilder schaut und Schutzbereiche, Schilf, Strandbäder und volle Liegewiesen meidet, seid ihr sicher.
Und ehrlich gesagt finde ich genau diese offiziellen Badebereiche mit vielen Handtüchern, Familien, Kioskschlange und wenig Platz sowieso selten am schönsten. Viel schöner finde ich die kleinen, ruhigeren Uferstellen, die man oft erst entdeckt, wenn man ein Stück weiterläuft. Ein bisschen Schatten unter den Bäumen, Kies oder Wiese unter den Füßen, genug Abstand zu anderen Menschen und der Hund kann sich in Ruhe abkühlen, ohne dass man ständig das Gefühl hat, jemandem im Weg zu sein.
Genau dort entsteht für mich dieses richtige Allgäu und Urlaubsgefühl. Nicht perfekt durchorganisiert, sondern natürlich, entspannt und ein bisschen wie ein kleiner Fund, den man sich selbst erlaufen hat.
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